Wichtige Mitteilung

Unser 40 ig jähriges Jubiläum am 14. + 15. September 2019  und die damit verbundene Einweihungsfeier findet,

wegen entsprechenden Umbauarbeiten zum Wohle des Brandschutzes nicht statt.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Wir holen das Fest im Jahre 2020 nach.

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Veteranen-Club Berglen-Bretzenacker e.V.

Herzlich Willkommen beim Veteranenclub Berglen-Bretzenacker e.V.

Wir pflegen das landwirtschaftliche, häusliche und handwerkliche Brauchtum seit 1979

Das Vorstandsteam wünscht Ihnen viel Spaß beim durchstöbern unserer Webseite.

Tante Emma Laden

Seit kurzem hat der Veteranen-Club einen Tante-Emma-Laden eingerichtet. Eine Abordnung des Vereines hat sich diesem Thema angenommen und ein wirkliches Schätzchen erbaut. Hunderte von Artikeln sind zu bestaunen, liebevoll und sorgfältig für die Besucher eingeräumt.

Märklin HO ANALOG Eisenbahn

Von einem Mitglied unseres Vereines haben wir eine wunderschöne Märklin Eisenbahn als Leihgabe

bekommen. Daraus entwickelt sich eine Gruppe von Mitgliedern, die am Bau einer tollen analogen Eisenbahnanlage beteiligt sind.

Tanzkurs Boogie Woogie

In unserem neuen Vereinsheim haben wir einen eigenen Tanzraum für unser wöchentliches Training Boogie Woogie. Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, so haben Sie die Möglichkeit sich beim 1. Vorstand Thomas Häußer Tel. 0172 / 632 76 96 für einen Schnupperabend anzumelden.

Aktivitäten

Unsere Aktivitäten sind sehr vielseitig.

Teilnahme an Festzügen, RETRO CLASSIC, Ausfahrten mit Oldtimerfahrzeugen, Präsentationen von eigenen Ausstellungen, Pflege unserer eingerichteten historischen Zimmer. Wöchentliche Trainings unserer Boogie Woogie Gruppe,  Einmal im Monat Freitagabends Stammtisch, monatliche Tanzveranstaltung im Retro Cafe.

40 Jahre Vereinsgeschichte.

Ja - vor 40 Jahren da war die Welt noch in Ordnung - oder ...?

Na ja, wer weiß, nur eines wissen wir genau, dass für unsere geistigen Väter des Vereines Kurt Flegel, damals schon stolzer Besitzer von einer beachtlichen Anzahl alter und sehr seltenen Motorrädern und Ernst Häußer, Besitzer eines Glühkopf-Lanz-Bulldoges, die Welt in den Sommermonaten im Jahre 1979 absolut in Ordnung war.

Bei einer feuchtfröhlichen Runde war die Idee geboren, einen Club, nämlich den Veteranen-Club Bretzenacker zu gründen.

Und da war doch noch was, ja, die Jugend von Bretzenacker. Die kleine verschlafene Ortschaft oben am Berg bot zum damaligen Zeitpunkt nicht allzu viel der Jugend, doch wenn ein altes Motorrad oder gar das Geräusch des Lanz-Bulldogs zu hören war, stand die Jugend Kopf. So haben unsere geistigen Väter die Jugend (16-22 Jahre) mit dem Virus "Oldtimer" infiziert...

...Es dauerte nicht lange, bis die Jugend aus ihrem Ersparten die ersten alten rostigen Fahrzeuge erwarben. "Teilweise ehrlich gesagt nur ein Haufen Schrott", so sah es auch die Nachbarschaft. Nur sie sah auch, dass die Jugend hier einer sinnvollen Beschäftigung nachgeht und, dass die alten Fahrzeuge (Zeitzeugen) wieder zum laufen hergerichtet wurden. Der Zulauf der Jugend aus den Berglen war beachtlich und somit auch zwangsläufig die Zunahme der alten Fahrzeuge. Hauptsächlich waren es Traktoren, dies ist auch verständlich, da ein Traktor im Verhältnis zum Auto oder Motorrad leichter zu restaurieren war. Die Zeit verging und man entschloss sich, ein Fest, eine Oldtimerveranstaltung zu organisieren. Im Jahre 1980 war das erste Oldtimertreffen im, am und um den Hof von Ernst Häußer in Bretzenacker. Damals schon löste unser Tun ein großes Besucherinteresse aus. So wuchs der Verein stetig an Mitgliedern aus Nah und Fern...

...Aber auch die Probleme, denn der Club bekam von überall Fahrzeuge und alte landwirtschaftliche Geräte. So blieb es nicht aus, dass der Platz um Häußer´s Hof einfach erschöpft war. Man stellte die Fahrzeuge in der Not auf die Wiese, tja das war mit Sicherheit keine Lösung, denn schon bald kamen unschöne Briefe von der Gemeinde und dem Landratsamt "der Schrotthaufen muss weg" Also wurde nach passenden Unterstellmöglichkeiten gesucht. Nur das war gar nicht so einfach, viele Maschinen und Geräte wurden wieder verkauft und der Rest wurde dann bei Clubmitgliedern untergestellt. Wir beantragten damals eine Unterstellmöglichkeit durch die Gemeinde, alternativ ein entsprechendes Gebäude bauen zu dürfen. Aber natürlich ein so junger Verein mit so einem ausgefallenen Hobby, für den gibt es keinen Platz und natürlich auch keine Unterstellmöglichkeit von Gemeindeseite aus. Also blieb dem Club nur eines, weiterzumachen und weiter auf der Straße zu bleiben. Das war hart, aber man stand es durch. In den Anfängen der 80 er Jahren entstanden weitere Oldtimervereine in Deutschland und man nahm die ersten Kontakte zu anderen gleichgesinnten Vereinen auf. Heute sind es immerhin rund 150 - 180 Oldtimervereine im Bereich Traktoren und landwirtschaftlichen Geräten.

Aber auch Neider und sonstige Unschöne Worte bekam der Verein immer wieder zu spüren und zu hören. Worte wie "dr alteise Verei" - "Die verrückte mit ihre alte Kärra" - "Die spennet, des alte Glomp" - "andre schmeissets naus und die hebets wieder uff" - " nett normal" -usw.

Das hat unserem Tun aber keinen Abbruch getan. Nur ein kleines Schwächeln bekam der Verein stark zu spüren. Ja ja die Liebe zu den Frauen, wir sind alle älter geworden und somit kamen die Frauen ins Spiel. Und bei der Mehrzahl der Jungs, war dann die Liebe zur Frau größer als zum Club. Aber auch das wurde im Laufe der Jahre wieder besser und der Verein stand auch diesen biologischen Verlauf durch.

Heute hat der Verein ca. 180 Mitglieder, wobei die größte Anzahl der Mitglieder Fördermitglieder sind. Die aktive Mitgliederzahl liegt bei ca. 50 Mitglieder. Da ich mit dem Verein ab der ersten Stunde aufgewachsen bin, kannte ich die Schwachstellen unseres- oder besser gesagt von vielen Vereinen, nämlich, dass nur ein Teil der Familie in einem Verein organisiert ist. So krempelten wir den Verein im Jahre 2002 von einem Männer- in einen  Familienverein um. D. H. soviel, dass bei uns die Frauen, wie die Kinder, wenn sie es möchten sich im Verein engagieren können, d.h. wir bieten den Mitgliedern verschiedene Brauchtumsarten zum erlernen an. Weiterhin hat der Verein seit 2002 auch eine Jugendgruppe.

Gerade wie ich die vergangenen Zeilen schreibe, denke ich, was hat der Verein,  sprich, was haben die  Mitglieder alles geleistet, der Verein schaut längst über den Tellerrand hinaus. Weit Weit über die Landesgrenzen hinaus ist der Veteranen-Club Bretzenacker e. V. eine erste  Adresse, wenn es um altes Brauchtum der vergangenen Zeit geht.

Events & Termine

Alles Infos und Termine zu unseren nächsten Veranstaltungen!

Tanz im Retro Kaffee

Termine jeweils Sonntags von 14.00 bis 18.00 Uhr.

Musik:

der 50-iger, 60-iger und 70-iger Jahre, Deutsch, Englisch, Walzer, Foxtrott, Boogie Woogie, Tango, Rockn Roll und mehr.

Verpflegung

Kaffee und Kuchen

Parkmöglichkeiten

Reservierter befestigter Parkplatz nur für Oldtimerfahrzeuge.

Infos

Telefon 01 72 / 6 32 76 96

Wir freuen uns auf euer kommen!

Terminübersicht 2019

Die Übersicht können Sie sich auch als PDF ausdrucken!

Kontakt

Veteranen-Club

Berglen-Bretzenacker e.V.

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40 Jahre Vereinsgeschichte.

Ja - vor 40 Jahren da war die Welt noch in Ordnung - oder ...?

Na ja, wer weiß, nur eines wissen wir genau, dass für unsere geistigen Väter des Vereines Kurt Flegel, damals schon stolzer Besitzer von einer beachtlichen Anzahl alter und sehr seltenen Motorrädern und Ernst Häußer, Besitzer eines Glühkopf-Lanz-Bulldoges, die Welt in den Sommermonaten im Jahre 1979 absolut in Ordnung war.

Bei einer feuchtfröhlichen Runde war die Idee geboren, einen Club, nämlich den Veteranen-Club Bretzenacker zu gründen.

Und da war doch noch was, ja, die Jugend von Bretzenacker. Die kleine verschlafene Ortschaft oben am Berg bot zum damaligen Zeitpunkt nicht allzu viel der Jugend, doch wenn ein altes Motorrad oder gar das Geräusch des Lanz-Bulldogs zu hören war, stand die Jugend Kopf. So haben unsere geistigen Väter die Jugend (16-22 Jahre) mit dem Virus "Oldtimer" infiziert...

...Es dauerte nicht lange, bis die Jugend aus ihrem Ersparten die ersten alten rostigen Fahrzeuge erwarben. "Teilweise ehrlich gesagt nur ein Haufen Schrott", so sah es auch die Nachbarschaft. Nur sie sah auch, dass die Jugend hier einer sinnvollen Beschäftigung nachgeht und, dass die alten Fahrzeuge (Zeitzeugen) wieder zum laufen hergerichtet wurden. Der Zulauf der Jugend aus den Berglen war beachtlich und somit auch zwangsläufig die Zunahme der alten Fahrzeuge. Hauptsächlich waren es Traktoren, dies ist auch verständlich, da ein Traktor im Verhältnis zum Auto oder Motorrad leichter zu restaurieren war. Die Zeit verging und man entschloss sich, ein Fest, eine Oldtimerveranstaltung zu organisieren. Im Jahre 1980 war das erste Oldtimertreffen im, am und um den Hof von Ernst Häußer in Bretzenacker. Damals schon löste unser Tun ein großes Besucherinteresse aus. So wuchs der Verein stetig an Mitgliedern aus Nah und Fern...

...Aber auch die Probleme, denn der Club bekam von überall Fahrzeuge und alte landwirtschaftliche Geräte. So blieb es nicht aus, dass der Platz um Häußer´s Hof einfach erschöpft war. Man stellte die Fahrzeuge in der Not auf die Wiese, tja das war mit Sicherheit keine Lösung, denn schon bald kamen unschöne Briefe von der Gemeinde und dem Landratsamt "der Schrotthaufen muss weg" Also wurde nach passenden Unterstellmöglichkeiten gesucht. Nur das war gar nicht so einfach, viele Maschinen und Geräte wurden wieder verkauft und der Rest wurde dann bei Clubmitgliedern untergestellt. Wir beantragten damals eine Unterstellmöglichkeit durch die Gemeinde, alternativ ein entsprechendes Gebäude bauen zu dürfen. Aber natürlich ein so junger Verein mit so einem ausgefallenen Hobby, für den gibt es keinen Platz und natürlich auch keine Unterstellmöglichkeit von Gemeindeseite aus. Also blieb dem Club nur eines, weiterzumachen und weiter auf der Straße zu bleiben. Das war hart, aber man stand es durch. In den Anfängen der 80 er Jahren entstanden weitere Oldtimervereine in Deutschland und man nahm die ersten Kontakte zu anderen gleichgesinnten Vereinen auf. Heute sind es immerhin rund 150 - 180 Oldtimervereine im Bereich Traktoren und landwirtschaftlichen Geräten.

Aber auch Neider und sonstige Unschöne Worte bekam der Verein immer wieder zu spüren und zu hören. Worte wie "dr alteise Verei" - "Die verrückte mit ihre alte Kärra" - "Die spennet, des alte Glomp" - "andre schmeissets naus und die hebets wieder uff" - " nett normal" -usw.

Das hat unserem Tun aber keinen Abbruch getan. Nur ein kleines Schwächeln bekam der Verein stark zu spüren. Ja ja die Liebe zu den Frauen, wir sind alle älter geworden und somit kamen die Frauen ins Spiel. Und bei der Mehrzahl der Jungs, war dann die Liebe zur Frau größer als zum Club. Aber auch das wurde im Laufe der Jahre wieder besser und der Verein stand auch diesen biologischen Verlauf durch.

Heute hat der Verein ca. 180 Mitglieder, wobei die größte Anzahl der Mitglieder Fördermitglieder sind. Die aktive Mitgliederzahl liegt bei ca. 50 Mitglieder. Da ich mit dem Verein ab der ersten Stunde aufgewachsen bin, kannte ich die Schwachstellen unseres- oder besser gesagt von vielen Vereinen, nämlich, dass nur ein Teil der Familie in einem Verein organisiert ist. So krempelten wir den Verein im Jahre 2002 von einem Männer- in einen  Familienverein um. D. H. soviel, dass bei uns die Frauen, wie die Kinder, wenn sie es möchten sich im Verein engagieren können, d.h. wir bieten den Mitgliedern verschiedene Brauchtumsarten zum erlernen an. Weiterhin hat der Verein seit 2002 auch eine Jugendgruppe.

Gerade wie ich die vergangenen Zeilen schreibe, denke ich, was hat der Verein,  sprich, was haben die  Mitglieder alles geleistet, der Verein schaut längst über den Tellerrand hinaus. Weit Weit über die Landesgrenzen hinaus ist der Veteranen-Club Bretzenacker e. V. eine erste  Adresse, wenn es um altes Brauchtum der vergangenen Zeit geht.

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Herzlich Willkommen beim Veteranenclub Berglen-Bretzenacker e.V.

Wir pflegen das landwirtschaftliche, häusliche und handwerkliche Brauchtum seit 1979

Das Vorstandsteam wünscht Ihnen viel Spaß beim durchstöbern unserer Webseite.